Lauftreff Vynen
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Barcelona - mehr als nur eine Reise zum Marathon

"Der Schmerz geht - der Stolz bleibt". So sagt man immer nach einem erfolgreichen Marathon. Bei dieser Reise nach Barcelona ist allerdings noch viel mehr geblieben. Im Gedächtnis bleibt eine attraktive und gastfreundliche Stadt mit vielen beeindruckenden Momenten und Sehenswürdigkeiten.

Schon im Herbst begann die Planung für diese Laufreise. Frank hatte die Idee für den ersten Auslandsmarathon und er fand sieben Mitstreiter, die gemeinsam mit ihm dieses Abenteuer angehen wollten. Abenteuer deshalb, weil niemand vorher abschätzen konnte, wie klappt das Training eigentlich in der fast ausschließlich dunklen und kalten Jahreszeit. Sonja und Jörg fehlte nicht nur die Erfahrung des Wintertrainings, sondern generell war es Neuland, da es ihr erster Marathon werden sollte.

Neben Sonja, Frank und Jörg, nahmen noch Kerstin, Mareike, Sandra, Klaus und Engelbert die Herausfforderung an. Monika und Andre wollten für den nötigen Support sorgen und an der Strecke anfeuern.

Ein gemeinsames Training war aufgrund der unterschiedlichen Wohnorte nicht immer möglich. Trotzdem fand sich speziell sonntags stets eine Trainingsgruppe (oft begleitet von Liana), die unabhängig vom Wetter die langen Läufe anging. Und es gab Tage, da wäre man lieber zu Hause geblieben. Bei starkem Wind und Regen macht das Laufen so schon wenig Spaß, aber dann auch noch mehrere Stunden? Aber es half nichts, alle wollten optimal trainiert nach Barcelona.

Keine lange Vorbereitung verläuft reibungslos. Das erfuhr Jörg schmerzlich, der länger aussetzen musste und sich dann dizipliniert größtenteils auf dem Laufband vorbereitete. Engelbert bremste ein Muskelfaserriß und damit war Barcelona abgehakt. Kurz vor Ende meldete sich auch Sandra ab. Und bei Mareike meldete sich das Knie und machner Lauf fiel aus. Besonders hart, weil kurzfrisitig, erwischte es allerdings Kerstin und Frank. Genau in der Woche vor dem Marathon wurden beide krank und die Vernunft ließ beide auf einen Start verzichten. Aber beide fuhren mit und feuerten gemeinsam mit Monika und Andre die Läufer an. Jeder, der schon mal einen Marathon gelaufen ist, weiß um die Bedeutung der Fans. Man freut sich auf bekannte Gesichter an der Strecke und aufmunternde Worte. Auch wenn man genau weiß, dass "Du siehst super aus" vielleicht nach km 30 in den seltensten Fällen stimmt -:).

Die Fotos sprechen für sich - nur strahlende Gesichter. Alle genießen sichtbar die wahnsinnige Stimmung in Barcelona. Das Wetter spielte mit und auch wenn ein erfolgreiches Finish oberste Zielsetzung war, freuten sich alle über ihre Zeiten: Klaus 4:26:49, Sonja 4:40:49, Mareike 4:55:04, Jörg 4:58:10. Es muss wohl nicht besonders erwähnt werden, dass sich die gute Stimmung am Abend weiter fortsetzte. Bevor jetzt jemand fragt: Wurde denn auch sonst noch etwas in Barcelona unternommen? Da die Fahrt von Freitag bis Montag ging, gab es durchaus Gelegenheit, einige Attraktionen dieser attraktiven Stadt zu besichtigen.

So sehen Sieger aus: Sonja, Klaus und Jörg happy und stolz
Der Start in einen ereignisreichen Tag - Aufbruch vom Hotel
Die Sonne lacht, da freuen sich Sonja, Mareike, Jörg und Klaus auf den Start
Die erste Häfte liefen Klaus und Jörg zusammen
Sonja könnte die ganze Welt umarmen
Mareike grüßt die Fans
Stolz präsentiert Mareike ihre Medaille
An dem Tag der schönste Schmuck - die Medaille um den Hals und das Bier haben sich die drei redlich verdient
Finisher und Fans strahlen um die Wette