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Walken - Gesundheits-Check
Die Frage, für wen Walking geeignet ist, ist relativ leicht und schnell beantwortet:
Es gibt kaum jemanden, der nicht einfach so drauflos walken dürfte. Und doch gibt
es für eine kleinere Anzahl von Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen (Risikopersonen),
die sich vor der Ausübung von Walking beraten lassen sollten. Diese müssen zu
allererst den Hausarzt aufsuchen und sich vergewissern, ob nicht sogar das sanfte
Walking zum Gesundheitsrisiko werden kann. Vergewissern Sie sich bitte zunächst
mit einem kleinen "Gesundheits-Check", ob Sie folgende Sypmtome schon
einmal bemerkt haben oder ob sie sogar dauerhaft auftreten.
Wer walken sollte:
Wir möchten vermeiden, immer nach Krankheiten und möglichen Risiken zu schauen.
Positiv gewendet heißt dies, daß folgende Personen auf jeden Fall mit Walking
beginnen sollten. Und zwar solche, die dauerhaft:
- länger als 9 Std. pro Tag sitzen,
- länger als 9 Std. pro Tag stehen,
- sich weniger als 15 Min. pro Tag im Freien bewegen,
- weniger als 25 Stufen pro Tag Treppe steigen,
- weniger als 1 mal 30 Min. pro Woche Sport treiben,
- bei schnellem Gehen oder Treppesteigen in Atemnot kommen,
- nach Sitzen oder Liegen Gelenkbeschwerden bekommen,
- Rücken- und/oder Nacken-Schulter-Muskulaturverspannungen spüren,
- einen erhöhten Ruhepulswert aufweisen (mehr als 80/min)
- über dem Normalgewicht liegen.
- Rücken- und/oder Nacken-Schulter-Muskulaturverspannungen spüren,
Wenn Sie sich einem oder mehreren der genannten Punkte zuordnen können, ist es
höchste Eisenbahn, sofort aktiv zu werden. Denn dann besteht bei Ihnen absoluter
Bewegungsmangel!
Zuerst den Arzt aufsuchen, wenn ...
Haben Sie Herzrhytmusstörungen oder Herzstolpern? Haben Sie Gelenkbeschwerden?
Waren Sie im letzten Jahr im Krankenhaus? Sind Sie zur Zeit krank oder haben Sie
Fieber?
Wenn Sie eine dieser Fragen bejaht haben, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt fragen,
ob Walking für Sie die richtige Bewegung ist:
- Bei Herzproblemen sollte erst ein Belastungs-EKG (EKG - Enzokardiogramm)
durchgeführt werden. Bei dieser Untersuchung können Unregelmäßigkeiten der Herzfunktionen
festgestellt werden und Risiken eingeschätzt werden.
- Die Ursachen von Gelenk- und Muskelschmerzen müssen von ärztlicher
Seite festgestellt werden. Ursachen können beispielsweise arthritische oder
rheumatische Erkrankungen sein. Gelenk- und Muskelschmerzen können jedoch durch
Bewegung verschwinden: "Wer rastet, der rostet", weiß der schlaue
Volksmund.
- Mit akutem Fieber (über 38° C) oder Atemwegsinfektionen,
auch einem Schnupfen oder Husten, darf nicht gewalkt werden. Schnell können
Sie sich eine Lungen- oder Herzmuskelentzündung einfangen! Diese Risiken sind
nicht zu unterschätzen und sollten vermieden werden.
Unter keinen Umständen sollte man Walken, wenn...
Nun gibt es leider auch Menschen, die mit folgenden Krankheiten oder Symptomen
unter keinen Umständen walken dürfen:
- Bei schweren Durchblutungsstörungen mit Ruheschmerzen in den betroffenen Gliedmaßen.
- Wenn Sie nicht länger als 100 m gehen können und dabei ein Belastungsschmerz
in den Beinen auftritt.
- Bei instabiler Angina pectoris, d.h. bei neu auftretenden, sich ändernden
und schon in Ruhe auftretenden Schmerzen in der Brust mit Austrahlung in die
linke Körperregion, begleitet von Atemnot. Gilt als mögliche Vorstufe eines
Herzinfarkts!
- Bei manifester Hypertonie, d.h. bei einem ständig erhöhten Blutdruck von mehr
als 140 zu 90 mmHg.
- Bei schweren Herzrhythmusstörungen, die mit Atemnot und Beklemmung einhergehen,
sowie
- bei hochgradigen Koronararterienstenosen, d.h. bei weit fortgeschrittenen
Verengungen der Kranzarterien des Herzens.
Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie den Arzt lieber aufsuchen, bevor Komplikationen
auftreten. Bei Männern ab dem 35igsten Lebensjahr wird ein umfassender medizinischer
Check-Up sogar alle zwei Jahre von den Krankenkassen kostenfrei übernommen.
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